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Ernährung und Fehlernährung des Hundes

Der erste Hund in der Evolution war ein Wolf, dessen Organismus über Millionen von Jahren sich zum Fleisch- und Allesfresser entwickelt hatte.

Das im Rudel gejagte und erbeutete Wild lieferte seinem Organismus praktisch alle Nähr- und Aufbaustoffe. Daneben ernährte er sich auch von Nagern, Fischen, Gräsern, Wurzeln und Früchten.

Seit seiner Domestikation vor mehr als 10.000 Jahren wurde der Hund vom Menschen ernährt. Bei der Nahrung des Hundes handelte es sich vorwiegend um Abfälle und Reste der menschlichen Ernährung.

Der Hund wurde bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg durchweg mit Schlachtabfällen, Knochen, Fischen, Milchpro-dukten, Brot und anderen Getreideprodukten sowie Essensresten ernährt. Die Jagdhunde kamen an die Innereien von Wild und die Haus- und Hofhunde auf dem Lande konnten auch schon einmal eine Beute wildern oder aus den Nestern der Hühner die Eier stehlen. Der Anteil des im 19. Jahrhundert entstandenen Fertigfutters in Form von Hun-dekuchen und Konserven war bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts minimal. Die Ernährung des Hundes wurde mündlich von Generation zu Generation überliefert.

An der Verwertung von Abfällen und Resten der menschlichen Ernährung änderte sich aber im Grunde bis heute nichts.

Die durch das Auftreten der Wissenschaft vom Hund gekennzeichnete allerjüngste Zeit in der evolutionären Entwick-lung des Menschen liebsten Haustieres ist von deren nahezu völligen Versagen auf dem Gebiet der Ernährung des Hundes gekennzeichnet, denn sie ersetzte nur die Abfälle früherer Tage durch neue und ließ sie entsprechend dem Trend der Zeit schön verpacken.

Zu diesem Zweck und zur Versorgung der im 20. Jahrhundert rapide angewachsenen Hundepopulation entwickelte sich eine prosperierende Industrie für Tiernahrung.

Zu Hundefutter werden Zerealien und Schlachtabfälle jeglicher Provenienz verwendet. Bei den Zerealien überwiegen Reis, Mais und Soja. Hierbei wird gefärbtes und geschmackskorrigiertes Sojaschrot bis in die Faserstrukturen zu Fleisch und »fleischigen Brocken« imitiert. Dass in Sojabohnen Phytoöstrogene, Saponine, Lectine und Trypsinin-hibitoren enthalten sind, interessierte bislang niemanden absonderlich, zumal diese durch die Erhitzung angeblich zerstört werden. Mais und Soja kommen aus den USA, Reis aus Asien und das übrige verwendete Getreide meist aus den Silos der EU, wo es in der Regel zum Schutz vor Schädlingen und zur Verhinderung der Keimung begast und chemisch präpariert oft jahrelang auf seine Verarbeitung wartet.

Bei den aus den Fernsehspots bekannten saftigen Stücken vom Rind in den Marken Schappi und Pedigree Pal von Waltham/Effem handelte es sich über Jahrzehnte um eine raffinierte Mixtur aus Soja und den nachstehend noch bezeichneten Zutaten, der ein faseriges und gestreiftes Aussehen verliehen worden war. Dieses Kunstfleisch ließ sich die Muttergesellschaft Mars in London patentieren (DE 2810009 C 2)

Dass aber gentechnisch veränderte Sojabohnen aus den USA in den Lipidstoffwechsel des menschlichen und tieri´-schen Organismus eingreifen und zu Fettansatz- und Ablagerungen in den Blutgefäßen führen, interessierte ebenso-wenig. Als das amerikanische Unternehmen Monsanto Sojamehl aus diesen Lieferungen von Herstellern menschli-cher Ernährung zurücknehmen musste, gelangten die Chargen in die Tiernahrung, auch in die von Hunden.

Auf die am Skelett- und Bewegungsapparat des Hundes entstehenden besonderen Nachteile wird in den weiteren Abschnitten noch eingegangen, ebenso auf die Östrogene

In England bezeichnet man die aus solchen Rohstoffen entstandene Nahrung auch als

»Frankenstein-Food«.

Wenn Professor Klaus Dämmrich vom Institut für Veterinär-Pathologie der Freien Universität Berlin schon vor einiger Zeit geäußert hat, dass die Skeletterkrankungen des Hundes seit den 60er Jahren mit den ständig steigenden Um-sätzen der industriellen Hundenahrung korrelieren, traf er den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Diese Tendenz hielt nämlich unvermindert bis in unsere Zeit an.

Die Skeletterkrankungen mit der Hüftgelenksdysplasie des Hundes sind alimentär bedingte Zivilisationserkran-kun-gen, die eben deswegen und trotz geschlossener Zuchtbücher bei nahezu allen Rassen auftreten. Der auf Genüg-sam-keit und gelegentlichen Hunger eingestellte Organismus des Hundes ist zunächst quantitativ überfüttert und dann weist die Hundenahrung teilweise erhebliche qualitative Mängel und methodische Fehler auf.

An dieser Stelle ist die Ernährung des Hundes nach alter Vater Sitte unter Berücksichtigung moderner, er-nährungsphysiologischer Kriterien angesagt.

Zu diesem Zweck erscheinen hier regelmäßig Tipps und Ernährungspläne sowie Hinweise auf solche im Internet und im Buchhandel.

Klaus Dieter Kammerer
 

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Alleinfutter - gibt es das?
(Aus der Geflügel-Börse 22/2003)
 

"Kein Industriefutter ist so optimal, daß es nicht doch auf Dauer durch Einseitigkeit Erkrankungen auslösen kann In- dustriefutter macht auf Dauer krank." Zu dieser Feststellung kommt die Tierärztin und Gesundheitsberaterin mit Schwerpunkt Ernährung Dr. med. vet. Vera Biber in ihrem Buch über Verhaltensänderungen durch Futterumstellung bei Hunden. Die namhafte Futtermittelfirma "Solid Gold" wird in "TREFF", einem Magazin für den zoologischen Fachhandel, noch konkreter: "Wie viele Tierärzte und Heilpraktiker berichten, werden Haustiere heute nicht nur durch Umwelteinflüsse geschädigt, sondern in zunehmendem Maße auch durch die Inhaltsstoffe in den Futtermit-teln. Die darin enthaltenen Konservierungsmittel, Zusatzstoffe und chemischen Rückstände können mitverantwor-tlich dafür sein, Krankheiten wie Tumore, Nieren- und Leberschäden, Beeinträchtigungen im Bewegungsapparat, Fruchtbarkeitsstörungen und Allergien zu fördern oder auszulösen." Klare Worte: Derartige Vorwürfe gegen Futter-mittel werfen die Frage nach dem in der Futtermittelbranche verwendeten Begriff "Alleinfutter" auf und daraus resul-tierend die Fragestellung, ob es überhaupt Alleinfutter geben kann - mit allen Konsequenzen für Tiergesundheit und Rechtsnormen.

Definitionen und Gesetzeslage

Um die Fütterung der Tiere näher zu hinterfragen, bedarf es klärender Definitionen. Diese werden im Futtermittel-recht (Futtermittelgesetz und Futtermittelverordnung) vorgegeben. Unter "Futtermitteln" versteht man Stoffe, die ein-zeln oder in Mischungen dazu bestimmt sind, an Tiere verfüttert zu werden. "Alleinfutter" wird wie folgt definiert: Mischfutter, die allein den Nahrungsbedarf der Tiere decken. Neben dem Alleinfutter gibt es u. a. "Ergänzungsfutter-mittel". Darunter versteht man Mischfutter, die ergänzend zu anderen Futtermitteln den Nahrungsbedarf der Tiere decken.

Diese Definitionen sind die Grundlage für rechtliche Ausführungen zur Sicherheit der Tiergesundheit hinsichtlich des Futters:

§ 1.1    Futtermittelverordnung: Im Sinne dieser Verordnung sind Alleinfuttermittel Mischfuttermittel, die dazu be-      stimmt sind, allein den Nahrungsbedarf der Tiere zu decken.

§ 1.2   Futtermittelgesetz: Zweck dieses Gesetzes ist es sicherzustellen, dass durch Futtermittel die Gesundheit     von Tieren nicht beeinträchtig wird.  

§ 1.3     Futtermittelgesetz: Zweck dieses Gesetzes ist es, vor Täuschung im Verkehr mit Futtermitteln, Zusatzstof-   fen und Vormischungen zu schützen.

§ 2.1     Tierschutzgesetz: Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Be-dürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen.

§ 3.1b   Futtermittelgesetz: Es ist verboten, Futtermittel derart herzustellen oder zu behandeln, dass sie bei bestim-mungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung geeignet sind, die Gesundheit von Tieren zu schädigen.

§ 3.2b  Futtermittelgesetz: Es ist verboten, Futtermittel in den Verkehr zu bringen, wenn sie bei bestimmungsge-      mäßer und sachgerechter Verfütterung geeignet sind, die Gesundheit von Tieren zu schädigen.

§ 3.3b  Futtermittelgesetz: Es ist verboten, Futtermittel zu verfüttern, die geeignet sind, die Gesundheit der Tiere zu schädigen.
 

Alleinfutter kann es nicht geben

Aus den Futtermitteldefinitionen und den gesetzlichen Bestimmungen ergeben sich nicht nur für die Futtermit-telhersteller und Tierbesitzer Konsequenzen, sondern auch für den Gesetzgeber, sprich Staat oder Staatenge-meinschaften.

Für den Halter und Züchter liegt die Situation klar auf der Hand. Er ist das letzte Glied in der langen Handlungskette und für alles verantwortlich hinsichtlich der Gesundheit seines Tieres. Er muss entscheiden, welche Nahrung einer artgerechten Tierernährung entspricht. Dabei verlässt er sich natürlich auf die Aussagen der Futtermittelindustrie. Diese bietet zu einem hohen Teil Alleinfutter an. Da ein Alleinfutter laut Gesetzeslage allein den Nahrungsbedarf der Tiere decken muss, fühlt sich der Tierhalter auf der sicheren Seite. Doch die Praxis sieht oft ganz anders aus.

Die Geschäftsführung des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) Deutschlands führt zu Alleinfutter aus: "Ein Alleinfutter gemäß der futtermittelrechtlichen Definition kann es nicht geben. Ein solches Futter müsste alle Nähr- und Wirkstoffe in einem dem Bedarf des jeweiligen Tiers entsprechenden Mengenverhältnis enthalten .... In bezug auf die sonstigen Nähr- und Wirkstoffe gibt es eine ständige Diskussion über den tatsächlichen Bedarf. Diese Diskussion ist letztlich sinnlos, da es zwar standardisiertes Futter, jedoch - glücklicherweise - keine Standardkatze und keinen Standardhund gibt."

Wenn der ZZF aussagt, dass es kein Alleinfutter geben kann, stellt sich die Frage, weshalb ein Großteil der Hunde und Katzen, aber auch andere Heim- und Nutztiere mit diesem Futter allein versorgt werden. Die Aussage des ZZF bedeutet, dass gegen geltendes Recht verstoßen wird, weil durch Alleinfutter die Gesundheit der Tiere nicht garan-tiert werden kann.

Staatliche Daumenschrauben

Eine besondere Brisanz birgt in diesem Zusammenhang die Futtermittelverordnung bei Mischfuttermitteln für Hunde und Katzen. Während generell kein Alleinfutter für Tiere vorgeschrieben ist, gilt dies nicht für Hunde und Katzen. Mischfutter für Hunde und Katzen müssen laut Futtermittelverordnung als Alleinfutter deklariert werden. Auch dazu äußert sich die Geschäftsführung des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe: "Das Futtermittelrecht zwingt die Hersteller, denen dieses Problem sehr wohl bewusst ist und die deshalb ja auch Ergänzungsfuttermittel anbieten, den unzutreffenden Begriff "Alleinfutter" für die vorgeschriebene Deklaration zu benutzen. Man würde nicht nur unter Tierschutzaspekten viel lieber einen Begriff verwenden, der auf die Notwendigkeit zur Ergänzung deutlich hinweist, beispielsweise den Begriff "Hauptfutter" ... Wir haben es hier also wieder einmal mit einem Beispiel für die relativ häufige Parallelität von Tierschutz und Kommerz zu tun und müssen bedauernd zur Kenntnis nehmen, dass rechtliche Bestimmungen im Wege stehen. Das Futtermittelrecht beinhaltet insofern einen gravierenden Wider-spruch in sich selbst."

Auf der Basis dieser Aussage wird deutlich, dass Hersteller von Hunde- und Katzenfutter staatlicherseits gezwungen werden, den irreführenden Begriff "Alleinfutter" zu benutzen.

Ministerielle Klimmzüge

Was sagt das zuständige Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft dazu? Aus dem zu-ständigen Referat 324, "Tierernährung, Futtermittel", kommt folgende Antwort: "... Es liegt in der Natur der Sache, dass der Nahrungsbedarf der Tiere jeweils nur nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft beurteilt werden kann."

Diese Erläuterung ist ein Eingeständnis, dass man trotz Erkennens der Alleinfutterproblematik nichts zu unterneh-men gedenkt. Mit dem Ausdruck "aktueller Stand der Wissenschaft" kann man alles und nichts zu jeder Zeit recht-fertigen. "Aktueller Stand der Wissenschaft" bedeutet, das Futter hinkt permanent hinter den neu gewonnenen Er-kenntnissen der Wissenschaft hinterher und muss ständig nachgebessert werden. Gerade diese Tatsache ist be-reits Grund genug und Beweis, dass es Alleinfutter nicht geben kann, weil es, wie der ZZF richtig festgestellt hat und vom Ministerium bestätigt wird, nicht in der Lage ist, den Bedarf der Tiere zu decken. Was ist ein Alleinfutter wert, das vor 20 Jahren als das Nonplusultra dargestellt wurde, aber heute nicht mehr existiert, weil es den neuen Er-kenntnissen der Wissenschaft nicht entspricht? Selbst ein Marktführer bestätigt zu Alleinfuttermitteln noch erheblichen Forschungsbedarf. Besteht hier nicht akuter Handlungsbedarf für den Staat, Alleinfutter aus dem Gesetz zu streichen, um die Tiergesundheit durch Mischfutter, das durch weitere Futterkomponenten ergänzt wird, sicherzustellen?

Kein Alleinfutter für Menschen möglich

Wenn Alleinfutter auch nur einen einzigen Stoff nicht enthält, der notwendig ist, um die Gesundheit der Tiere zu ga-rantieren, kann es kein Alleinfutter sein. Mehr noch: Alle Stoffe, die lebenswichtig sind und die Lebensqualität des Tieres in jedem unterschiedlichen Alter und in jedem Verwendungszweck garantieren, müssen in der richtigen Men-ge vorhanden sein, weil ansonsten u. a. ein Verstoß gegen § 1.2 Futtermittelgesetz vorliegt. Ein Futter, das nicht hält, was es vorgibt, ist eine Irreführung, und Irreführung ist eine Täuschung des Verbrauchers. Verbrauchertäu-schung verbietet das Gesetz.

Ein Beispiel in diesem Zusammenhang: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat hinsichtlich der Ernährungsbedarfsnormen Richtlinienkompetenz. Diese Gesellschaft erweckt zuweilen den Eindruck, dass sie dem aktuellen Stand der Wissenschaft hinterherhinkt. Umso brisanter wird deren Aussage zu einer Anfrage zu "Alleinfutter-Pellets für Menschen". Die DGE sagt zu Recht, dass es Alleinfutter-Pellets für Menschen nicht geben kann, weil darin u. a. die für ein langes und gesundes Leben notwendigen sekundären Pflanzenstoffe fehlen. Daraus wird ersichtlich, dass eine ganze Gruppe an wesentlichen Stoffen im Alleinfutter nicht enthalten ist. Um bei Tieren von Alleinfutter zu sprechen, müssten die Futterherstellung und die Kenntnisse über die Bedarfswerte im Tiersektor besser sein als im menschlichen Bereich. Das ist nicht der Fall.

Hochwertiges Futter ohne Menadion

Bei den Vitaminen und Mineralstoffen weiß man für viele Tierarten nicht, wie ihr Bedarf ist, man weiß dieses noch nicht einmal gesichert beim bestens untersuchten Säuger der Welt, dem Menschen.

Anscheinend hat man beim Tierfutter jedoch erkannt, dass es zu wenige natürliche Stoffe enthält, um ständig vor-kommende Blutungen im Körper zu unterbinden. In der Natur sichert den Blutungsstop das Vitamin K1. Statt eines Vitamin-K1-Zusatzes oder vitaminK1-reicher Ausgangsstoffe mischt man Menadion, ein Laborprodukt, das es in der Natur nicht gibt, ins Futter, um die Blutgerinnung sicherzustellen. Dieser Zusatz ist billiger als Vitamin K1, hat aber toxische Nebenwirkungen, die bei Menschenbabies zu Dauerschäden und Todesfällen führten.

Zudem erfüllt Vitamin K1 im Organismus zahlreiche Stoffwechselfunktionen, die Menadion nicht erfüllt. Durch die Beigabe von Menadion gesteht der entsprechende Futtermittelhersteller ein, dass der Vitamin K-Gehalt des Futters nicht so ist, wie er sein müsste.

Es stellt sich deshalb die berechtigte Frage, ob ein solches Futter artgerecht ist. Des weiteren bestätigen wissen-schaftliche Erkenntnisse, dass Menadion Schäden verursacht. Solche Stoffe sind laut Futtermittelgesetz nicht zu-lässig!

Ein hochwertiges Futter kommt ohne Menadion aus, schreibt die "Hundezeitung" in ihrem Artikel "Futter-Wahrheiten und neue Studie" und weist zugleich darauf hin, dass bestimmte Fertigfuttersorten sogar eine Magendrehung verur-sachen können.

Die Mitteilung erlaubt den Schluss, dass alle Futterstoffe mit Menadion nicht hochwertig sind und man mit der Zugabe oder Nichtzugabe dieses Zusatzstoffes einen entsprechenden Indikator für die qualitative Werteinstufung des Futters zur Hand hat!

Nicht zuletzt bekommt die Menadionproblematik besondere Brisanz im menschlichen Ernährungssektor, weil Nutz-tiere Menadion im Fleisch ablagern, ebenso in Eiern und Milch. Dadurch fließt in den menschlichen Ernährungs-kreislauf Menadion ein. Hier ist Menadion jedoch nicht zugelassen, de facto verboten. Das Futtermittelgesetz schreibt dazu unter § 3.1a: Es ist verboten, Futtermittel derart herzustellen oder zu behandeln, dass sie bei bestim-mungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung geeignet sind, die Qualität der von Nutztieren gewonnenen Erzeug-nisse, insbesondere im Hinblick auf ihre Unbedenklichkeit für die menschliche Gesundheit, zu beeinträchtigen. Das zuständige Bundesministerium schweigt inhaltlich zu dieser Thematik auf der Abteilungsebene "Lebensmittelsicher-heit" beharrlich!

Dass nicht nur Vitamin K1 im Futter fehlt, zeigt die Palette an extern zugeführten Vitaminen. Dieses verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass z. B. Hundefutter im Verarbeitungszyklus bis zu 250 Grad Celsius, und das phasen-weise für längere Zeit, ausgesetzt wird, wie die bereits zitierte Dr. Biber ausführt. Der Mensch stirbt bei 42 Grad Celsius Fieber, weil sich hier temperatursensible Proteinstrukturen in jeglicher Richtung auflösen. Wie wertvoll oder wertlos entsprechend hoch erhitztes Futter ist, kann sich jeder selbst ausrechnen und sich die Frage stellen: Kann es Alleinfutter geben, das den Bedarf eines Tieres komplett sicherstellt?

Aminosäuren-Problematik

Interessant ist auch die Aminosäurenzusammensetzung des Futters. Aminosäuren, die Bausteine der Eiweiße, kommen in zwei chemischen Formen vor, der L- und der D-Form. In tierischen Geweben liegen die Aminosäuren in der L-Form vor. Künstlich gewonnene Aminosäuren sind in einer D- oder bestenfalls DL-Form vorhanden. Füt-terungstechnisch stellt sich die Frage, inwieweit der lebende Organismus D-Formen nutzen kann.

Bei Geflügel liegen entsprechende Untersuchungen vor. Einige D-Formen können nur sehr gering genutzt werden. Bei anderen ist die Verwertbarkeit leicht bis bedeutend besser, sie erreichen aber häufig nicht die Wirkungsweise der natürlichen L-Formen. Die geringe Wirkung ist besonders bei der Aminosäure Lysin gravierend, weil diese Ami-nosäure limitierend im Futter des Geflügels wirkt.

Futtermittel, die eines Aminosäurezusatzes bedürfen, zeigen, dass sie Defizite haben und nicht dem Alleinfutter-anspruch entsprechen, sondern künstlich nachgebessert werden müssen - und das zuweilen mit minderwertigeren Produkten im Vergleich zu den natürlichen.

Bei Hunden kommt hinzu, dass ihre natürliche Fleischnahrung oftmals durch große (billigere) Anteile an Getreide und anderen pflanzlichen Produkten ersetzt wird, wobei ein Wolf, dessen Verdauungssystem der Hund heute noch hat, kein Getreide frisst, bestenfalls Beeren. Durch hohe Getreidegaben kann es laut der bereits zitierten Autorin Dr. Biber zu Ungleichgewichten in der Verdauung kommen.

Ist solches Futter artgerecht? Wohl kaum, denn Futter, das verdauungsmäßige Ungleichgewichte nach sich zieht, erfüllt nicht das Kriterium, die Gesundheit des Tieres nicht zu beeinträchtigen.

Tierschutz und Futtermittelbranche

Der deutsche Tierschutzbund führt an, dass 1998 von der Stiftung Warentest durchgeführte Prüfungen von Allein-futtermitteln für Hunde ein zufrieden stellendes Ergebnis brachten und nur ein Futter mangelhaft war. Zu beachten ist, dass bei solchen Tests nicht das Alleinfutter als solches hinterfragt wird, sondern nur die Inhaltsstoffe hinsichtlich der Deklarierung etc.. Das Ergebnis war laut Tierschutzbund nicht "sehr gut" oder "gut", sondern nur "zufrieden stellend". Das sagt bereits einiges.

Einiges sagt auch, dass Tierschutzvereine, die Hunde vermitteln, von der Futtermittelindustrie so genannte Startsets bekommen, die an Hundehalter, die ein Tier aus dem Tierheim übernehmen, weitergegeben werden und so den Ein-druck erzeugen, eine artgerechte Fütterung zu bieten. Tierheime bekommen auch Autos von der Futtermittelindus-trie geschenkt, damit sie ihrer öffentlichkeitswirksamen Arbeit besser nachkommen können.

Bundesministerin Künast dankt für einen derartigen verantwortungsbewussten Einsatz im Tierschutz und für die Si-cherstellung der Tiergesundheit. Ob Frau Bundesministerin Pressemeldungen über Tierversuche bei Futtermittel-herstellern gelesen hat, die jegliche moralische Verpflichtung dem Mitlebewesen Tier gegenüber vermissen lassen, ist nicht bekannt.

Tierärztliche Hilfestellung zuweilen unbrauchbar

Den Defiziten im Alleinfutterbereich kann schon aufgrund der wenigen aufgeführten Beispiele sicherlich nicht argu-mentativ widersprochen werden. Die Tierärzteschaft müsste deshalb eigentlich Sturm gegen das Alleinfutter laufen. Ihr oberstes Ziel müsste es sein, die Gesundheit der Tiere zu gewährleisten, auch wenn böse Zungen sicherlich un-gerechtfertigt behaupten, dass sie nur ein Interesse am Geschäft mit kranken Tieren hat. Angesprochen auf Allein-futterprobleme bei Hunden stellt der Bundesverband Praktischer Tierärzte zu Alleinfutter fest: "Grundsätzlich könnte es auch für Menschen ein Alleinfutter geben, mit dem man sich ernähren könnte, wäre da nicht der Wunsch nach unterschiedlichem Geschmack, appetitlichem Aussehen, verschiedener Konsistenz etc.. Schauen Sie sich doch einmal die Babynahrung an. Bei dieser handelt es sich um nichts anderes als um ein Alleinfutter."

Dass Pressfutter als Alleinnahrung für Menschen nicht möglich ist, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung be-reits dargelegt. Auch ein angefragter Babykosthersteller weist derartige Unterstellungen von sich. So schreibt Hipp: "Um eine sinnvolle gemischte Ernährung zu gewährleisten, sollten die Produkte sinnvoll kombiniert werden." Hipp hat dazu extra einen Ernährungsplan entwickelt.

Somit hinken die tierärztlichen Aussagen zu Alleinfutter und Babynahrung nicht nur gewaltig, sondern verraten auch noch große Wissensmängel. Da sind tierärztliche Universitäten schon effektiver: Zu einem allein zu verabreichenden Papageien-Handaufzuchtsfutter amerikanischen Ursprungs schreibt die Tierärztliche Hochschule Hannover: "Die Rohnährstoffgehalte sowie die Mengenelementgehalte entsprechen den üblichen Empfehlungen für Alleinfutter für wachsende Hühnerküken." Weiter ist bekannt, dass es auch für die Vitamine bei Papageien keine Bedarfswerte, sondern nur Empfehlungen und Schätzwerte gibt.

Deshalb wundert es nicht mehr, dass eine frühere Dozentin des tierärztlichen Instituts der Universität München zu der Feststellung kommt, dass bei verschiedenen Züchtern, die dieses Handaufzuchtfutter aus verschiedenen Char-gen verfütterten, Todesfälle bei Tieren auftraten. Bei Untersuchungen an der Tierärztlichen Hochschule Hannover bei Wellensittichen führte entsprechendes Futter zu Todesfällen, nicht aber bei anders gefütterten Kontrollgruppen. Hier stellt sich die Frage , was ein Alleinfutter wert ist, wenn es als Alleinfutter für bestimmte Tiere ausgewiesen wird, obwohl der Bedarf dieser Tiere nicht bekannt ist, sondern lediglich geschätzt wird?

Wie ist ein solches Futter aus futtermittelrechtlicher Sicht zu bewerten, wonach Futter die Gesundheit von Tieren nicht beeinträchtigen darf? Zu Ziervögeln schreibt Dr. Kummmerfeld (Tierärztliche Hochschule Hannover) im "Buch vom Tierschutz": "Die aus der Nutz- und Masttierhaltung übernommene Pelletfütterung ist daher weder tier- noch verhaltensgerecht." Pelletfütterung wird jedoch bei Papageien und anderen Heimtieren praktiziert!

Zahnschäden sind akut

Katzen würden eine bestimmte Futtermarke kaufen. Das ist ein gängiger Slogan in der Werbung für Katzenfutter. Das Unternehmen behauptet, dass 75 Prozent bei einer Befragung auf das per Slogan beworbene Bio-Futter zurück-greifen würden. Diese Absichtserklärung ist zwar nicht gleichzusetzen mit dem Kauf eines Fertigfutters, aber man kann davon ausgehen, dass die Befragten Fertigfutter verfüttern, sonst wären sie ja nicht bereit, auf das beworbene Produkt umzusteigen.

Interessant dazu ist die Mitteilung eines Futtermittelherstellers im Zoofachhandel-Magazin "TREFF". Die Firma führt aus: "Aktuellen Untersuchungen zufolge leiden zirka 75 % aller Katzen, die älter als drei Jahre sind, unter Erkran-kungen des Gebisses." Um dem entgegenzuwirken, wird ein spezielles Futter mit integrierter Zahnpflege vorgestellt. Ein logischer Rückschluss wäre, dass mit Alleinfutter ernährte Katzen Zahnprobleme bekommen.

Wenn dem so ist, und 75 % sind eine nicht weg zu debattierende Menge, bedeutete dieses, dass Alleinfutter die Gesundheit der Katzen beeinträchtigt. Das wäre laut Gesetz verboten. Auch Hunde wurden nicht vergessen, nur dass dort 85 % laut einem Untersuchungsergebnis an Zahnproblemen leiden. Passend dazu führt die Tierärztin und Gesundheitsexpertin Dr. Biber aus: "Die Firmen versprechen sich weitere große Wachstumschancen durch Diätfutter und Functional Food, d. h. allerlei Zusatzpräparate, mit denen die Schäden der Industrienahrung wieder behoben werden sollen."

Inzwischen laufen bereits Informationsaktionen, dass es wegen des wachsenden Gesundheitsbewusstseins Futter-mittel mit 95 % Inhalt aus biologischer Landwirtschaft gibt, das als besonders hochwertig eingestuft wird. Dies er-laubt den Rückschluss, dass konventionelles Fertigfutter für Halter mit geringerem Gesundheitsbewusstsein ist und nicht als besonders hochwertig eingestuft wird. Bestimmte Futtermittelhersteller empfehlen, obwohl bekannt ist, dass abwechslungsreich gefüttert werden sollte, ausschließlich ihre Produkte zu verfüttern und konsequent bei Alleinfutter zu bleiben. Zugleich schüren sie Ängste, warnen vor sonstigem "Zufüttern" und verweisen auf "Rationsberechnungen", für die ein "Hochschulstudium" nötig sei.

Man fragt sich angesichts solcher Panikmache, wie es Haushunden und anderen Haustieren möglich war, Jahrtau-sende ohne Industriefutter zu überleben. Dazu passt bestens die Aussage des Generalimporteurs eines bekannten Futtermittelherstellers in "WUFF - Das Hundemagazin":  "Dennoch ist es Tatsache, dass heute immer mehr Hunde Probleme mit der Verdauung haben, unter Allergien leiden (fast die Hälfte aller beim Tierarzt vorgestellten Hunde) und Probleme mit den Gelenken oft zu großen Schmerzen führen ...".

Alleinfutter kann nicht genügen

Der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Tierschutzbundes bringt es durch Frau Dr. Sabine Gosch auf den Punkt: "Der Deutsche Tierschutzbund und ebenso die Tierärzteschaft raten allen Tierbesitzern, ihren Hun-den, Katzen und Heimtieren nicht ausschließlich Alleinfutter zu verabreichen, sondern abwechslungsreich zu füttern .... Sicherlich gibt es schwarze Schafe unter den Futtermittelherstellern, die eine ausschließliche Fütterung ihres Alleinfutters empfehlen, aber ein dazu befragter Tierarzt wird dies sicher richtig stellen."

Wenn ein Alleinfutter aus unterschiedlichsten Gründen nicht den futtermittelrechtlichen Vorgaben entspricht, ist es kein "Alleinfutter". Schon der Hinweis, daß Alleinfutter immer nur nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft beur-teilt werden kann, bedeutet, dass es unmöglich ist, ein Alleinfutter herzustellen, weil sich die Wissenschaft ständig weiterentwickelt und das heutige Alleinfutter morgen keines mehr ist. Zudem liegen für verschiedene Inhaltsstoffe oft-mals keine Bedarfswerte, sondern nur Schätzwerte oder Empfehlungen vor. Aus diesem Grund kann es nur eine einzige Konsequenz geben: Der Begriff Alleinfutter ist aus der Gesetzgebung zu streichen und durch Misch- bzw. Ergänzungsfutter zu ersetzen, damit für alle Haus- und Heimtiere eine abwechslungsreiche Kost gefüttert werden kann und durch den Begriff Alleinfutter beim Verbraucher nicht der irreführende Eindruck entsteht, diese Futtermittel würden den Nähr- und Wirkungsbedarf eines Tieres allein decken. Schon die wenigen angeführten Beispiele zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Futtermittel, die Verbraucher täuschen und Tiere schädigen können, weil sie gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, dürfen weder hergestellt noch verkauft werden. Der momentane Wissens-stand lässt nur eine einzige Konsequenz zu: Verbot von "Alleinfuttermitteln“. Zuständig hierfür ist das Bundesminis-terium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

Michael von Lüttwitz und Peter Grunert
Geflügel-Börse 22/2003
 

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Bröckchengesellschaft
 

Vor kurzem telefonierte ich mit zwei von 50 international hoch angesehenen Professoren der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Ich hatte Fragen zu den „Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr“, 1. Auflage. Das im Jahre 2000 erschienene Werk hat die ISBN 3-8295-7114-3, umfasst 240 Seiten und ist zum Preis von 14 EURO im Buchhandel erhältlich. Wenn Sie sich an die dortigen Aussagen halten, werden Sie ziemlich alt.

Ich hatte nur einige Fragen zu meiner Ernährung und zu der meines Hundes. Die Fragen zu meinem Hund konnten nicht beantwortet werden, weil man dort nichts von Tierernährung versteht – die Fragen zu meiner Ernährung allerdings auch nicht.

Einfach Denkende vermuten, Universitäten seien Tempel der Weisheit und des Wissens. Früher dachte ich ähnlich. Universitäten sind Stätten der Forschung, der Lehre und der Suche. Hat man etwas gefunden, freut man sich und die Zeitungen schreiben darüber. Fin-det man nichts, sucht man weiter, bis man etwas gefunden hat. Manchmal findet man auch etwas, wonach man nicht gesucht hat. Dann freuen sich alle, weil etwas Neues entdeckt wurde.

Nachdem meine präzisen Fragen von den beiden Wissenschaftlern nicht beantwortet werden konnten, entschloss ich mich, um das Gespräch einigermaßen harmonisch zu beenden, zu einer einfachen Frage: Sie betraf die DGE-Empfehlung zur gesunden Volksernährung „Five-a-day“, worunter man folgendes versteht: Verteilung einer ausgewogenen Ernährung auf fünf (five) Mahlzeiten am Tag (a-day) – unter Verzehr von 650 Gramm Obst und Gemüse – die Hälfte davon roh. Alberne Fragen , z.B. welche Mittagszeiten in Universitäten üblich sind oder ob ich gerade beim Essen störte, vermied ich. Nach heiterem Gesprächsverlauf blieb für mich die betrübliche Feststellung: Mir jedenfalls ist es unmöglich, die DGE-Ernährungsempfehlungen mit allgemeingebräuchlichen Vorstellungen eines geregelten Tagesablaufs zu verbinden, ohne an die betriebs- und volkswirtschaftlichen Folgen zu denken. Wür-den sich alle Mensche „Five-a-day“ ernähren, wäre die Welt anders und das Ende nah – ohne Autos, Joggingschuhe, Wäscheklammern und vielem anderen mehr – besonders, wenn auch diejenigen mit „Five-a-day“ anfingen, die bisher Ihren Mitmenschen „Five-a-day“ ermöglichten. Alles Leben auf diesem Planeten würde erlöschen, außer dem tierischen, weil Tiere nicht lesen können – auch keine Empfehlungen der DGE.

Für die etwas ausführliche Einführung bitte ich um Verständnis. Menschliche und tierische Ernährung in einem Text abzuhandeln, bedeutet die Vernetzung komplexer Zusammenhänge, ohne die ein Gesamtverständnis der Dinge unmöglich ist. Als Zwischenergebnis ist deshalb festzuhalten: Die Versorgung des Organismus mit allen essentiellen (lebenswichtigen) Nährstoffen ist nicht nur äußerst kompliziert, sondern wird nie gänzlich erforscht werden, weil jeder Mensch anders ist als der andere und gleiches auf Nahrungsmittel zutrifft – selbst auf Karotten. Wäre dem nicht so, der Welt ginge es besser, z.B. mit „Trockenfutter“ für alle, plus Wasser, ernährungsphysiologisch balanciert für Junge und Alte, Große und Kleine, Dicke und Dünne, Gesunde und Kranke – in geschmacklicher Vielfalt und in variablen Diäten. Ich zum Beispiel bemerke, während ich dieses schreibe, ein unsägliches Verlangen nach einem solchen: Jetzt, hier und ganz für mich allein, farbenfroh verpackt und mit der Aufschrift „Senior, große Rasse, hohe Aktivität bei sitzender Tätigkeit – Geschmacksstoff Mirabelle“.

Dass dies ohne weiteres möglich ist, beweist die folgende, wissenschaftlich korrekte Skala

   0-------------------------------------------------------50-----------------------------80-------------------100

   0       Zuzuordnen sind alle reinen Pflanzenfresser = Herbivore

 50       Zuzuordnen sind Gemischtfresser (Mensch/Schwein) = Mixtivore           

 80       Zuzuordnen sind Hunde = Faunavore (keine strikten)

100      Zuzuordnen sind Beutefresser = strikte Faunavore, einschließlich Verzehr der Darm-

            Inhalte ihrer Beutetiere (ernährungsphysiologisch wichtig!). Hierzu gehören z.B.

            Katzen.

Sie erkennen: die Natur sorgt für alles; für den Rest sorgt die Futtermittelindustrie. Bei den Herbivoren durch Zusätze von Tiermehlen, mit bekannten Ärgernissen. Menschen und Schweine kriegen Zunder aus allen Rohren. Etwa 50% aller BRD-Hunde fressen industrielles Alleinfutter, trocken oder nass, und nur bei Katzen endet der Spaß ab einem bestimmten Punkt.

Ich denke so: wenn Hunde mit „Futterbröckchen“ und Wasser“ am Leben zu erhalten sind – einfach, praktisch, sauber und mit geringem Kotabsatz – gehören sie zu den Privilegierten; ein Recht, welches auch mir zusteht. Weil ich weder Lust noch Zeit habe, mein Dasein mit unsinnigen Überlegungen zu belasten, was ich heute schon wieder essen soll – und wo. Während meines Berufslebens habe ich die feine Küche in allen Erdteilen kennen gelernt. Aber auch das reicht irgendwann oder wird langweilig. Deshalb fordere ich:

Futterbröckchen für alle – oder wenigstens für mich.

Für Hunde gibt´s die schließlich auch! 

Peter Grunert 2002

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D i c k   u n d   d ü n n

Dass der Nahrungsbrei im Dünndarm dünnflüssig ist, wissen Sie. Dass dort – und nur dort – die Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden und in die Blutbahn gelangen, wissen Sie auch. Bei Ihrem Hund ist das genauso.

Durch wellenförmige Bewegung der Därme gelangt der Nahrungsbrei Richtung Körperausgang. Eine andere Richtung ist nicht vorgesehen, auch nicht bei Ihrem Hund. Auf diese Weise kommt der Nahrungsbrei vom Dünndarm  in den Dickdarm. Dort wird der Nahrungsbrei eingedickt. Dies geschieht dadurch, dass dem Nahrungsbrei im Dickdarm Flüssigkeit und Elektrolyte entzogen werden – sonst nichts!  Dafür sorgt die Dickdarmschranke. Bevor die Flüssigkeit in den Körper zurück darf, wird sie gereinigt. Dies erfolgt in einem Membransystem, ähnlich wie in einer Kläranlage. Was im Dickdarm verbleibt, verlässt den Körper hinten.

Futtermittelhersteller und ihre wissenschaftlichen Berater auf Hochschulen sehen das gelegentlich anders. Beharrlich vertreten einige darunter die Ansicht, im Dickdarm bakteriell gebildete Menachinone (= Vitamin K2) würden nützen, weil sie aus dem Dickdarm resorbiert würden. Auf diesen Irrglauben angesprochen schweigt man und verweigert den Dialog. Auch Humanmediziner schweigen; besonders die, die nicht wissen, was sie wissen sollten und was Darmspezialisten schon seit langem wissen: Aus dem Dickdarm werden keine Vitamine resorbiert: weder beim Menschen noch beim Hund!

Wenn Ärzte wichtige Körpervorgänge nicht kennen oder die Behandlung ihrer Patienten aufgrund falscher Annahmen von Körpervorgängen vornehmen, können sie ihren Patienten ernsthaft schaden – auch Hunden.

Wenn von Fachleuten auf Hochschulen beratene Futtermittelhersteller solche Dinge nicht wissen, fließt Unkenntnis in die dortigen Produkte ein. Verkauft man diese trotzdem als gesund, täuscht man Menschen und Hunde.

Peter Grunert 2004

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Die Dinos

Die multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo, Felix, Friskies, Matzinger, Latz, Pro Plan), Procter & Gamb-le (Iams, Eukanuba), Colgate-Palmolive (Hill’s Science Diet), Heinz (Recipe)) und insbesondere Mars mit den Tochtergesellschaften Waltham, Effem und Masterfoods (Schappi, Pedigree Pal, Cesar, Loyal, Frolic) beherrschen den Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für industrielles Hunde- und Katzenfutter und darin 90 Prozent des europäischen Marktes . Nach der Übernahme von Ralston Purina durch Nestlé und von Royal Canin durch Mars verfügen diese beiden Unternehmen am globalen Markt für Petfood von rund 25 Milliar-den Euro zusammen über einen Anteil von über 50 Prozent.

In Europa firmierte Mars-Waltham-Effem in Masterfoods um und ist in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von allerdings nur noch von 45-50 Prozent gegenüber dem früheren Anteil von 70-75 Prozent bei einem Markt von 2 Milliarden Euro.

Bei dem Schweizer Chemie- und Pharma-Giganten Hoffmann-La Roche handelt es sich um einen weite-ren Dino, der die für das Pet Food benötigten synthetischen Vitamine herstellt und liefert. Das Justizmi-nisterium der USA brummte ihm im Jahr 1999 als einem der »Vitamin-Verschwörer« wegen Kartellab-sprachen Bußgelder von 500 Millionen Dollar auf. Dieser ebenfalls fressgierige Dino hatte den Kragen nicht voll bekommen können und zusammen mit anderen Herstellern jahrelang Preisabsprachen getrof-fen und seine spottbillig hergestellten Vitamine zu exorbitanten Preisen auf höchstem Level verkauft, auch an die Petfood-Industrie. (vgl. www.transanimal-editor.de »Die Dinos«)

Diese Firmen verfügen auch über nahezu unbegrenzte Mittel für die Werbung. In den westlichen Ländern stehen jährlich um- und zusammengerechnet über 5 Milliarden Euro = 5.000 Millionen in den Werbeetats für die Petfood-Werbung zur Verfügung. Allein in der Bundesrepublik setzt der Mars-Konzern mit Walt-ham-Effem-Masterfoods nahezu ¼ Milliarde = 250 Millionen Euro jährlich zur Pflege der öffentlichen und nicht öffentlichen Landschaft ein. Die Gelder werden zunächst für Plakat- und Anzeigenwerbung, für Fernsehspots sowie für die bezahlten Public Relations Artikel in Zeitungen und Zeitschriften eingesetzt. Die kynologische Yellow Press ist vollkommen in der Hand der Petfood-Industrie und kann und darf nur das veröffentlichen, was im Interesse ihrer Auftraggeber liegt. Kynologische Vereine und Verbände mit ihren Funktionären genießen erhebliche finanzielle Zuwendungen. Der Verband für das Deutsche Hunde-wesen (VDH) und der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) und deren Vorstandsmitglieder sind jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und damit allein aufgrund der Zuwendungen von Waltham-Effem-Master-foods völlig abhängig und korrupt geworden. Erhebliche Zuwendungen in Geld- und Geldeswert gehen jährlich auch an die auf dem Gebiet der Hunde- und Katzennahrung tätigen Ernährungswissenschaftler.

Während alle diese Gelder gezahlt werden, um Personen und Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegel-der an die Parteien und Institutionen sowie an die Justiz und Verwaltung.

Die Diktatoren Hitler und Stalin waren mit 12 Millionen qualvoll umgekommener  Pferde und einer nicht
bekannten Anzahl verendeter Haus- und Nutztiere in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die größ-ten Tierquäler der Welt. In dessen zweiter Hälfte wurden sie von den Dinos mit zigmillionen krank und zu Tode gefütterter Hunde und Katzen sowie anderer Heimtiere übertroffen.


Forbes-Magazine:

Forbes-Liste: Familie Mars im Jahr 2007 unter den 10 Reichsten der Welt


Durch Petfood einer der Reichsten der Welt


Forrest Mars
1904-1999
 


Bereits F. M. - phonetisch Effem - zählte mit seiner Familie und einem Privatvermögen von 20 Milliarden Dollar zu den 30 Reichsten der Welt. Seine beiden Söhne Forrest jr. und John sowie seine Tochter Jac-queline mehrten das Erbe des Vaters in nur wenigen Jahren auf 31,5 Milliarden Dollar und liegen derzeit nach der Forbes-Liste hinter Bill Gates, Warren Buffett, Carlos Slim Helu, Ingwar Kamprad und dem indischen Stahlmagnaten Laksmi Mittal auf Rang 6.

Unter dem Markennamen Effem wurden Forrest Mars und seine Kinder dank den Fleischimitationen aus gefärbtem Sojaschrot Schappi und Pal mit 80 % Wasser in der Dose und natürlich Frolic steinreich.

vgl. »Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin«, 2 Auflage, S. 109 ff.

 

       
                                                                                                                            (Anus von Bellheim)


                                                           Drei Dinos der besond'ren Art,
                                                           die fanden folgendes apart:
                                                           Gold und Dukaten alles Schund,
                                                           Penunzen macht man mit dem Hund.

                                                           Drei Dinos in der Hütte hockten,                                                 
                                                           und mächtig um ihr Futter zockten,
                                                           der eine meinte: Iams schmeckt gut,
                                                           der and're: Nein nur Masterfood.
                                                           Den dritten schmerzte eine Kolik,
                                                           der fraß davon, das Zeug hieß Frolic.

                                                           Drei Dinos schrieben ein Gedicht,
                                                           ein solches mit viel Kampfgewicht,
                                                           betroffen ist der Weltmarktführer,
                                                           bei Warentest der Großverlierer.
                                                           Die Poesie ist äußerst kurz und
                                                           rankt sich um den Hundefurz:
                                                           Ein Hund mit einer schweren Kolik,
                                                           der fraß vermutlich dieses Frolic.
                                                           Beendet er auch noch das Bellen,
                                                           dann faxe rasch der Calcium-Ellen.
                                                           Liegt er wie tot im Winterschnee,
                                                           dann hilft auch nachts der T. V. T.
                                                           Und ist der Gute endlich hin,
                                                           dann grüßt die VUW aus Wien.                        

    Die Eheleute Eckbert Piffa,
’                                              mit Urlaubssitz auf Teneriffa,
                                               sind interessiert am »Dicken Darm«,
                                               besonders dort, weil dort ist’s warm.

                                               Der Grund war eine schwere Kolik,
                                               woran ihr Hund verstarb, nach Frolic,
                                               das er verzehrte dummerweise,
                                               kurz vor Beginn der Urlaubsreise.

                                               Wie’s weiterging mit dem Erlebnis,
                                               weiß niemand, doch das Endergebnis,
                                               fachlich korrekt, mit sehr viel Sinn,
                                               das finden sie bei »Dick und dünn«.
                                                                       (Anus von Bellheim)
                                              
 


Die Stiftung
Warentest

30.08.2006

Test der Stiftung Warentest mangelhaft und nicht empfehlenswert
(Eine Kritik an der Kritik)

Der in der Ausgabe Nr. 9 vom September der Hauszeitschrift der Stiftung Warentest 2006 veröffentlich-te Test von Petfood weist die gleichen methodischen Fehler auf wie die getesteten Produkte und täuscht  den Verbraucher im Interesse der Hersteller.

Der Artikel weist nämlich die Diktion der Marktführer, ihres Verbandes IHV und der den
Kennern der Szene bekannten Lobbyisten auf.

Untersucht wurden von Warentest nach eher subjektiven und willkürlichen Kriterien 30
Sorten Hunde-trockenfutter, von denen etwa die Hälfte über Lohnhersteller wie der Stockmeyer-Gruppe in Bremen oder dem Flockenwerk Peter Kölln in Elmhorn aus dem gleichen Haus in der Bundesrepublik stam-men. Daneben lassen Masterfoods in Ungarn und weitere Anbieter in Belgien und Lichtenstein außer-halb der deutschen Grenzen produzieren.

Wenn man dem Bericht von Warentest über die Schädlichkeit von Hausmannskost
folgen wollte, darf man sich zunächst wundern, dass der Hund die letzten Jahrtausende bis zum Zeitalter des industriel-len Fertigfutters überlebt hat, um Forrest Mars und anderen Zeitgenossen zu goldenen Nasen und den Vets zu Arbeit und zu Brot zu verhelfen.

Da in den westlichen Ländern nahezu 90 % aller Hunde mit Petfood ernährt werden,
dürfte es unter ihrer Population nach den Versprechungen der Hersteller keine ernährungsbedingten Erkrankungen mehr ge-ben und die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte nicht auf etwa 4 Jahre gesunken sein.

Die Ausführungen  von Warentest über die Mineralien Kalzium und Phosphor sind
irreführend und von keiner Sachkenntnis getrübt, denn sie verschweigen, dass die dem Futter zugesetzten Vormi-schungen in der Regel das ohnehin schwer und in Trockenfutter kaum lösliche Di-Kalzium-Phosphat enthalten, das zur Resorption hohe Dosen Vitamin D3  erfordert, auf das der Artikel überhaupt nicht eingeht.

Dagegen geht er über die Lobbyisten auf die grob fehlerhaften Publikationen des Holländers Haze-winkel über die Schädlichkeit hoher Kalziumdosen ein, was in dieser Form nicht richtig ist, denn mit Milch und Milchprodukten sowie Kalbsknochen kann man seinem Hund auch bei hohen Gaben keine Organschäden zufügen, allenfalls der Fefu-Industrie finanzielle, weshalb diese Nahrungsmittel von

ihr auch verteufelt werden.


H. A. W. Hazewinkel, W. v. d. Brom et al. von der Universität Utrecht/Holland stellten
bereits in den Jah- ren 1985 - 1991 bei jungen dänischen Doggen Veränderungen des Skeletts nach erhöhter Kalzi-umaufnahme fest. Diese keineswegs fehlerfreien und eher als wissenschaftliche Fälschung anzuse-henden Publikationen wurden ausgehend von Masterfoods zur Panikmache und zur Verunsicherung der Hundebesitzer sowie zum Marketing für das »Alleinfutter« eingesetzt, das es eigentlich objektiv nicht gibt und nicht geben kann. Trockenfutter kann allenfalls als Ergänzung der Hundenahrung anzusehen sein.    

Auch das für den Knochenstoffwechsel essentielle Vitamin K1 und das als Vitamin K3 bezeichnete Menadion finden keinerlei Erwähnung.

Weiterhin berichtet Warentest über die angebliche Schädlichkeit von einem hohen Eiweißgehalt, eine Aussage, die ebenfalls in dieser Form nicht richtig ist. Eiweiß ist in der Regel nur bei Nieren-insuffizienz schädlich, dann aber auch bei sonst normalen Mengen.

Das nach dem Schimmelhengst von Napoleon - dem nach Bucephalos von Alexander dem Großen berühmtesten Pferd der Geschichte - hochtrabend als »ganzheitliches« und als Alternative zu den führenden Marken des Marktes mit ihren methodischen Fehlern im Jahr 1998 kreierte Marengo hält zwar beileibe nicht, was es verspricht, ist aber keineswegs schlechter wie die anderen Marken. Zu beanstanden ist bei diesem Trockenfutter insbesondere der reduzierte Gehalt an Kalzium und Phos-phor und der Mangel an Vitamin D3, sodass die dem Produkt zugefügten anorganischen Kalzium-/ Phosphorsalze meist überhaupt nicht resorbiert werden und es zu schweren Schäden am Skelett- und Bewegungsapparat des Hundes kommen kann. Nach objektiven Kriterien ist Marengo allerdings des-halb zusammen mit zahlreichen 
anderen zwar besser bewerteten, dennoch gleich schlechten Pro-dukten der Testreihe mit der Floskel der Stiftung Warentest »nicht empfehlenswert«.    

Nicht zuletzt im Hinblick auf die Preisvergleiche sollte der Hundebesitzer des Test
deshalb nicht für bare Münze nehmen.  

 

 

 



Die Barferinnen

In Bälde ist Swantje Simon (gen. Swanie - engl. Schwänchen) kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Mehr über BARF und das Geschäft mit der Naivität und Dummheit einiger Hundler in Kürze........
 

 

 


Der Tierschutz

19.11.2008

Tierschutzgroßbetrüger Wolfgang Ullrich wieder in Haft

Lange währte die Freiheit für Wolfgang Ullrich nicht. Nachdem er zwei Drittel seiner 12 jährigen Frei-heitsstrafe wegen Betruges von 25 Millionen Euro abgesessen hatte, wurde er im Oktober aus der Haftanstalt entlassen und begab sich nach Ziemetshausen. Dort hielt er es jedoch nicht lange aus und flog nach Thailand. Die dortigen Behörden reagierten sofort, als sie bei Überprüfung der Einreise den Namen Wolfgang Ullrich in ihren Fahndungslisten fanden und fackelten nicht lange. Sie  verhafteten Ullrich und setzten ihn in Haft, wo er nun auf seine Abschiebung nach Deutschland wartet, die in Thailand eine Weile dauern kann. Auch in Thailand war er wegen Steuerhinterziehung und Zollver-gehen rechtskräftig verurteilt worden 
 


 

Wolfgang Ullrich wurde wegen Betrugs und Veruntreuung in 137 Fällen vom Landgericht München II zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, die von Bundesgerichtshof (BGH) in der Revisionsinstanz bestätigt wurden. Er hatte bei dem von ihm betriebenen Deutschen Tierhilfswerk über 100 Millionen Deutsche Mark abkassiert, mit denen er in Thailand ein Imperium im Rotlichtmilieu mit Kneipen und Bordellen errichtete und mit den Schönen des Landes ein Luxusleben auf Luxusyachten führte, derweil in Bay-ern 12 Luxuskarossen ungenutzt in der Garage standen und die braven heimischen Tierschützer wei-terhin ihr Scherflein für den Luxus ihres kriminellen Obertschützers Ullrich beitrugen, worin sich die auch die Naivität der Tierhalter widerspiegelt.
 

Mehr über das Geschäft mit der Tierliebe in Kürze......

  


Das Buch (zum Film, der hier läuft)

 
"Bei der Verbreitung einer neuen Erkenntnis gibt es drei Phasen:
In der
ersten wird sie totgeschwiegen,

in der zweiten bis auf´s Messer bekämpft

und in der dritten für selbstverständlich genommen, und jeder hat
alles von Anfang an gewußt."
(Konrad Lorenz)
 

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Sie fühlen sich orientierungslos nach den Ereignissen der letzten Monate?
Wissen nicht mehr, was läuft?

Wie alles so weit kommen konnte?

Fragen sich, in welchem Film Sie hier eigentlich sind?

...lesen Sie das Buch.

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Sie sind ein Nachzügler?

Nicht seit Juli 2000 dabei?

Das Beste verpasst?
Irgendwie fehlen Ihnen die Zusammenhänge?

...lesen Sie das Buch.

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Sie haben alles im Griff?

Wissen genau, wo`s lang geht?

Meinen Sie wirklich?
Sind Sie ganz sicher?

...lesen Sie das Buch. 

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 Man möchte nicht, dass Sie das Buch lesen:

"Die Bundestierärztekammer, der Verband für das Deutsche Hundewesen und die Firma Waltham/Effem trafen zur Wahrung ihrer gemeinsamen Interessen und zur Abwehr von befürchteten Nachteilen Absprachen und bilde-ten ein "HD-Kartell", das als "Trio infernale" insbesondere Klaus Dieter Kammerer bislang das Leben schwer macht sowie ganz offensichtlich seine wirtschaftliche und soziale Vernichtung betreibt, wobei die Initiative meist von dem vorgeschobenen VDH und seinen Leuten ausgeht, während sich die BTK und Effem vornehm im Hinter-grund halten."

"Am 17. Juni 1999 ging bei der 7. Zivilkammer des Landgerichts Dortmund eine Klage des VDH gegen Transani-mal und K. D. Kammerer ein, mit der er beantragte, den Vertrieb des Buches mit den nachstehend ersichtlichen Ausführungen und der damit angeblich begangenen Ehrverletzung zu verbieten."

"Dafür nahm der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Buchhändlervereinigung in Frankfurt nach einer Intrige des VDH das Buch "Der Dreißigjährige Krieg" im Februar 2000 aus dem Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB)."

"Nach gerichtlichen Maßnahmen von Transanimal gegen den Börsenverein vor dem Landgericht Frankfurt wird das Kompendium inzwischen weiterhin im VLB geführt."


Bekannte Methoden, bekannte Namen, immer dieselbe dümmliche Handschrift:

"Kammerer wurde öffentlich auf einem Symposion des VDH diffamiert und von dem ehemaligen Funktionär Walt Weise als kommerzieller Hundehändler abqualifiziert."

"Zunächst schaltete der VDH den Rechtsanwalt Michael Linnmann aus Kaarst bei Düsseldorf als Agent Provocateur ein."

"Das "Trio infernale" betrieb gegen Transanimal sowie seine Autoren Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer ein geradezu diabolisches Mobbing. Die systematische Ächtung und fortgesetzte persönliche Diffamierung in der Öffentlichkeit sollte die beiden mitsamt ihren Publikationen unglaubwürdig machen."

"Neben der inzwischen bereits sehr verbreiteten Homepage findet man allenthalben im Internet auch Foren, in denen Züchter und Besitzer Erfahrungen austauschen und über Sorgen und Nöte mit ihren Hunden diskutieren.
Der Zugang zu diesen Foren erfolgt meist leicht ohne Anmeldung oder Zulassung über die Internet-Adresse des Servers und in der Regel anonym unter einem Vor- oder Decknamen.

In jedem Forum sind inzwischen Interessengruppen mit ihren Strohmännern bzw. Strohfrauen vertreten, die die Diskussionen moderieren und Einfluss auf die Meinungsäußerungen nehmen.

Es geht um Verleumdung, Rufschädigung, falsche Verdächtigung, Datendiebstähle, Einbrüche, ver-giftete und konfiszierte Pferde, Korruption und um einen Mord zwecks Verdeckung einer Straftat so-wie einen weiteren Mord.

Es geht um ein Kartell am Rande des Abgrunds.

 

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Lesen sie, wie K.D. Kammerer seine früheren Aussagen eindrucksvoll widerruft:


"Auch wenn das Röntgen-System und die Zuchtwertschätzung profitable Scharlatanerien darstellen, ist der VDH nicht als Mafia anzusehen.

In diesem Punkt muss die Auffassung von Torel / Kammerer revidiert werden.

In den Mafia-Organisationen sitzen in der Regel keine Feig- und Schwächlinge.

Aus den gleichen Gründen kann die Forderung von Torel / Kammerer auf einen Rücktritt verschiedener Leute des VDH nicht bestehen bleiben.

Da würden nur die Etiketten gewechselt werden, während die Flaschen die gleichen bleiben würden."

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Dieses Buch erklärt Ihnen die Welt, in der SIE und Ihr Hund leben:

"Als Ironie des Geschicks oder gar als Macht des Schicksals kann es angesehen werden, dass ausgerechnet in die von Torel/Kammerer entfachte und von ihm unterdrückte Diskussion um die Ernährung und Gesundheit des Hundes der VDH vom Staat selbst einen Maulkorb für sein krasses Versagen in seiner Verbandspolitik erhielt.

Die gesamte Situation um die "Kampfhunde" war von ihm verschuldet worden.

In Deutschland kam der Hund durch den VDH auf den Hund."

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Lassen Sie Sich durch den Titel nicht täuschen.


Insbesonders enthält das Buch wertvolle Informationen über tatsächlich gesunde Hundeernährung und HD.

Dieses Buch erklärt Ihnen auch die Welt, in der Sie Ihren Hund zu Tode füttern.

Damit ein Kartell daran verdient.

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Klaus Dieter Kammerer

Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

Die Hüftgelenksdysplasie infolge Fehlernährung
als nicht erbliche Skeletterkrankung des Hundes

Transanimal Verlag
ISBN 3-9807236-0-7
 

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Probieren Sie es mal aus, es ist gar nicht so einfach,
an dieses Buch zu kommen.
Wie gesagt:
Man möchte nicht, dass Sie es lesen.

Wir wenden uns mit diesem Letter nur an diejenigen Leser, die
a) das Buch noch nicht haben

und die

b) lesen UND denken können

Dies hier ist keine Werbung, und wir bekommen keinerlei Vergütung.

...wir gehen in der Zeit mal die Wauwaus füttern...
...frisch...

 

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Wenn Sie das Buch gelesen haben, können Sie gleich folgenden Brief an Ihren Hundefutterhersteller schreiben oder diesen in den Futterladen mitnehmen:
 

Bitte um Beantwortung von Fragen zu Ihrem Hundefutter "...................................."

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich füttere Ihr o.a. Hundefutter und bitte nun um schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

1. Enthält Ihr Futter Tiermehl, Fleischknochen-, Blut-, Federn- oder Geflügel-Fleischmehl?

2. Enthält Ihr Futter Soja? Wenn ja, ist dieses Soja gentechnisch verändert? Wenn nein, wie kontrollieren Sie das?

3. Enthält Ihr Futter patentiertes Soja-Kunstfleisch (Unternehmensgruppe MARS, Patent Nr. DE 2810009 C 2)? 

4. Sie geben unter "Inhaltsstoffe" Calcium und Phospormengen an. Beziehen sich diese Mengen auf den Gesamtinhalt oder handelt es sich um zugesetzte Mineralstoffvormischungen? Wenn Letzteres zutrifft, wie hoch ist dann der Calcium- und Phosphoranteil im Gesamtfutter?

5. Handelt es sich bei dem angegebenen Calcium um organische Kalziumsalze wie Zitrat oder Laktat, oder um anorganisches Kalziumkarbonat oder Kalziumphosphat, bzw. um welche Form von Calzium sonst?

6. Handelt es sich bei den unter "Zusatzstoffe" erwähnten Vitaminen um zusätzlich zu den bereits im Futter enthaltenen Vitaminen zugesetzte Mengen? Wie hoch sind dann die im Futter enthaltenen Vitaminmengen insgesamt? Welchen Mindest- und welchen Maximalbedarf pro kg Futter haben Sie zugrundegelegt, da ja Hypervitaminosen, z.B. von Vitamin A oder D3, vermieden werden müssen? Welche wissenschaftlichen Quellen liegen Ihren Vitamindosierungen zugrunde?

7. Finden in Ihrem Futter die in natürlicher Form vorkommenden Vitamine K1 oder K2 und/oder das synthetische Vitamin K3 (Menadion) Verwendung? Wenn ja, in welcher Menge verwenden Sie Vitamin K3? Vitamin K3 (Menadion) ist aufgrund toxischer Risiken in der Humanmedizin und zur Verwendung in Lebensmitteln nicht zugelassen. Aus welchem Grund findet es dann in Ihrem Hundefutter Verwendung?

8. Prüfen Sie Ihr Futter auf Rückstände von DDT (Clofenotan), HCB (Hexachlorbenzol), HCH      (Hexachlorcyclohexan, auch als Lindan bekannt), Cadmium und Blei sowie andere Schwermetalle, Pestizide,    Fungizide und Insektizide?
Wenn ja, wie?

9. Enthält Ihr Futter Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe, Natriumglutamat oder andere        Geschmacksverstärker?
  Wenn ja, welche?

  Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe

Mit freundlichen Grüßen


Falls Sie statt eines Hundes eine Katze haben, machen Sie es bitte einfach wie Cem Özdemir, und ersetzen Sie das Wort "Hund" im Text durch "Katze

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Antworten hierauf sind Willkommen:

Insbesondere von der Futtermittelindustrie,  vom Bundesministerium ( BMVEL), Länderministerien, Tierärzten und ihren Kammern, VDH, der Kynologischen Presse, auch der Yello Press.

 

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Dieses Exposé ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Ver-vielfältigung auf anderen Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben bei auch nur auszugs-weiser Verwertung vorbehalten. Die Urheberrechte liegen  bei Transanimal und Klaus Dieter Kammerer.

Fassung vom 01.01.2009                                                                                                 Klaus Dieter Kammerer

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